Im Winter sind Hunde und Katzen besonders anfällig für plötzliche Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit, Wind und Zugluft, da diese die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers schwächen. Witterungseinflüsse können schnell zu Unterkühlung führen, die wiederum Infektionen begünstigt – insbesondere bei jungen, älteren, chronisch kranken oder immungeschwächten Tieren. Daher ist die Rolle des Halters in dieser Zeit besonders wichtig. Der Besitzer beobachtet sein Tier täglich und bemerkt als Erster kleine, oft subtile Veränderungen im Verhalten oder Aussehen. Das frühzeitige Erkennen von Krankheitssymptomen ermöglicht ein schnelleres Eingreifen, beugt einer Verschlechterung des Zustands vor und verkürzt die Genesungszeit.
Man sollte bedenken, dass manche Symptome zunächst wie eine gewöhnliche, leichte Erkältung aussehen, aber tatsächlich der Beginn schwerwiegenderer Virusinfektionen sein können – wie zum Beispiel Katzenschnupfen bei Katzen oder Zwingerhusten bei Hunden. Beide Erkrankungen können mit Niesen, Nasen- und Augenausfluss oder leichter Abgeschlagenheit beginnen. Ignorieren Sie daher niemals Warnzeichen. Selbst scheinbar harmlose Symptome können sich, wenn sie ignoriert werden, schnell zu einer schwerwiegenderen Erkrankung entwickeln, die eine intensive Behandlung erfordert.
Die häufigsten Symptome, auf die man im Winter achten sollte, sind:
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Schwellung und Rötung der Bindehaut, Tränenfluss, Blinzeln,
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Nasenausfluss – wässrig oder schleimig,
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Appetitlosigkeit
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Erbrechen von weißem Schaum oder Speichel,
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Häufiges Lecken und Schmatzen der Lippen deuten auf Übelkeit und Halsschmerzen hin.
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bei Katzen: Einnahme einer schmerzhaften Position, der sogenannten „Laib“-Position,
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Apathie, Spielunlust und Energieverlust.
Normale Körpertemperatur
Die normale Körpertemperatur liegt bei Hunden zwischen 37,5 und 39 °C und bei Katzen zwischen 38 und 39,2 °C . Bei sehr jungen Tieren können die Werte etwas höher liegen, aber jede Temperatur über 39,5 °C deutet auf Fieber hin und erfordert die Kontaktaufnahme mit einem Tierarzt.
Häusliche Pflege bei leichten Symptomen
Eine Behandlung zu Hause ist nur bei leichten Symptomen ratsam, vorausgesetzt, das Tier ist aktiv, trinkt Wasser und hat kein Fieber. In solchen Fällen ist es hilfreich, einen warmen, trockenen und zugfreien Ruheplatz anzubieten, leicht verdauliches Futter zu geben, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und – bei Hunden – kürzere, häufigere Spaziergänge zu unternehmen. Es ist außerdem sehr wichtig, dass Ihr Hund keinen Schnee frisst oder eiskaltes Wasser trinkt, da dies den Magen reizen und die Infektion verschlimmern kann. Denken Sie auch daran, dass Haustiere niemals ohne vorherige Rücksprache mit einem Tierarzt Medikamente für Menschen erhalten sollten.
Wann ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig?
Sie sollten umgehend einen Tierarzt aufsuchen, wenn Ihr Tier Fieber über 39,5 °C hat, wiederholt erbricht, vermehrt Nasen- oder Augenausfluss zeigt, Atemnot hat, hustet, deutliche Schwäche verspürt oder länger als 24 Stunden lethargisch ist. Bei Katzen sind Verstecken, das Einnehmen einer schmerzhaften Position und Appetitlosigkeit besonders alarmierende Anzeichen.
Die Vorbeugung im Winter ist entscheidend, um Infektionen zu vermeiden. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, die Stärkung des Immunsystems, das Vermeiden plötzlicher Temperaturschwankungen und die richtige Pflege nach Spaziergängen. Hunde ohne Unterfell und kleine Rassen sollten im Winter warme Kleidung tragen, um sie vor Wind und Kälte zu schützen. Nach dem Spaziergang ist es ratsam, Pfoten und Bauch gründlich abzutrocknen, um Feuchtigkeit und Streusalz zu entfernen.
Prävention – die Bedeutung der Ernährung im Winter
Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für die Gesundheit. Gut abgestimmte Futtermittel wie Dr. Malou liefern Inhaltsstoffe, die das Immunsystem stärken, Haut und Fell pflegen und den Körper in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr kräftigen. Die Fütterung von gefriergetrockneten Produkten von Dr. Malou bietet mehrere wichtige Vorteile:
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behält seinen vollen Nährwert, da die Inhaltsstoffe bei hohen Temperaturen nicht zerstört werden.
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weist eine hohe Bioverfügbarkeit und leichte Verdaulichkeit auf, was insbesondere bei geschwächtem Immunsystem wichtig ist.
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Enthält keine Konservierungsstoffe oder künstliche Füllstoffe,
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Es ist aromatisch und wird selbst von Tieren mit vermindertem Appetit oder während einer Krankheit gierig gefressen.
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Sie können sowohl trocken als auch mit Wasserzusatz verabreicht werden – so lässt sich der Flüssigkeitshaushalt Ihres Haustieres im Winter, wenn viele Tiere weniger trinken, leicht erhöhen, und sie eignen sich auch für Tiere, die während einer Halsentzündung Schluckbeschwerden haben.
Durch sorgfältige Beobachtung, angemessene Vorbeugung, geeignete Ernährung und informierte Entscheidungen kann ein Tierhalter das Krankheitsrisiko deutlich verringern und seinem Haustier einen sichereren und gesünderen Winter gewährleisten.
