Die Wintermonate stellen Hunde und Katzen vor erhöhte gesundheitliche und metabolische Herausforderungen. Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, kürzere Tage und ein verändertes Aktivitätsniveau wirken sich auf vielfältige Weise auf den Körper der Tiere aus . Deshalb ist die Ernährung Ihres Hundes oder Ihrer Katze im Winter besonders wichtig – ihr Nährwert, ihre Verdaulichkeit und die Qualität der Zutaten beeinflussen direkt ihr Immunsystem und ihr allgemeines Wohlbefinden. Immer mehr Tierhalter achten auf natürliche, nährstoffreiche Ernährung. Aus diesem Grund sind gefriergetrocknete Futtermittel und Leckerlis , die den vollen Nährwert von frischem Fleisch bewahren, im Winter besonders beliebt.
Schwächung des Immunsystems im Winter – warum braucht der Körper Ihres Haustieres Unterstützung?
Kältere Monate begünstigen Infektionen nicht nur aufgrund sinkender Temperaturen. Heizungsluft trocknet die Luft und damit auch die Schleimhäute von Nase und Rachen aus, die die erste Schutzbarriere gegen Krankheitserreger bilden. Durch den verschlechterten Zustand der Schleimhäute können Viren und Bakterien leichter in den Körper eindringen. Kürzere Tage stören zudem den Hormonhaushalt des Tieres und beeinflussen Melatonin, Schlafrhythmus, Energieniveau und Stoffwechselvorgänge.
Während dieser Zeit werden viele Hunde und Katzen weniger aktiv, schlafen mehr und ruhen sich häufiger aus. Manche Tiere – insbesondere Hunde, die im Winter viel Zeit im Freien verbringen – sind jedoch im Winter aktiver, da ihr Körper zusätzliche Wärme benötigt. Aufgrund dieser Unterschiede sollte die Winterernährung auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Tieres abgestimmt werden .
Wie verändert sich der Stoffwechsel von Hunden und Katzen im Winter?
Der Stoffwechsel von Haustieren verändert sich in den kälteren Monaten deutlich. Bei Hunden, die viel im Freien aktiv sind, kann der Energiebedarf um mehrere Dutzend Prozent steigen. Der Körper verbrennt mehr Kalorien, um eine gesunde Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Fehlen dem Tier hochwertige Fette und Proteine in der Ernährung, kann es an Gewicht verlieren, schwächer werden und ein geschwächtes Immunsystem entwickeln.
Bei weniger aktiven Tieren im Winter, die kürzere Spaziergänge unternehmen und mehr Zeit im Stall verbringen, verlangsamt sich der Stoffwechsel merklich. In solchen Fällen führt eine zu kalorienreiche Ernährung schnell zu Übergewicht, was die Gelenke, die Atemwege und das Herz zusätzlich belastet und das Immunsystem schwächt.
Deshalb ist es im Winter entscheidend, ein Gleichgewicht zu wahren: mehr Energie für aktive Hunde, Kalorienkontrolle für ruhigere Tiere, aber für alle – Zutaten von höchster Qualität .
Warum sind hochwertige Zutaten im Winter so wichtig?
Je höher die Qualität des Futters ist, desto besser funktioniert das Immunsystem von Hunden und Katzen. Leicht verdauliches Eiweiß, wertvolle tierische Fette sowie natürliche Vitamine und Mineralstoffe stärken den Körper auf Zellebene.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe zur Unterstützung des Immunsystems im Winter sind:
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Vitamin A – stärkt die Schleimhäute und die Haut, d.h. die natürlichen Schutzbarrieren,
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B-Vitamine – verbessern den Stoffwechsel, insbesondere im Winter.
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Vitamin E – hat eine antioxidative Wirkung und schützt die Zellen vor Schäden.
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Zink, Selen, Kupfer – Mineralstoffe, die für Immunreaktionen unerlässlich sind,
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Omega-3-Fettsäuren – reduzieren Entzündungen, schützen die Haut und verbessern den Zustand des Fells.
Eiweiß ist die Grundlage einer winterlichen Ernährung – der Körper benötigt es zur Reparatur von Haut, Fell und Gewebe. Leicht verdauliches tierisches Eiweiß entlastet den Verdauungstrakt und liefert dem Körper genau das, was er in Zeiten erhöhter Umweltbelastungen am meisten braucht.
Gefriertrocknung – warum ist diese Technologie ideal für den Winter?
Die Gefriertrocknung, bei der rohem Fleisch bei niedrigen Temperaturen Wasser entzogen wird, erhält nahezu 100 % des Nährwertes frischer Zutaten. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber wärmebehandelten Lebensmitteln, bei denen hohe Temperaturen Vitamine zerstören, Fette oxidieren und die Bioverfügbarkeit von Aminosäuren verringern.
Die Winterernährung für Hunde und Katzen sollte etwas „funktioneller“ sein: Sie sollte Energie liefern, das Immunsystem stärken, Haut und Fell schützen und helfen, ein optimales Körpergewicht zu halten. Bei der Wahl des Winterfutters ist es wichtig, nicht nur auf den Kaloriengehalt zu achten, sondern vor allem auf die Qualität der Zutaten, den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen sowie auf Herstellungsverfahren – wie beispielsweise Gefriertrocknung –, die den natürlichen Nährwert erhalten. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, kommt Ihr Haustier gesund durch den Winter – mit einem starken Immunsystem, einem stabilen Körpergewicht und ohne Energieverlust.
